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Die goldenen 1970er
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    Die goldenen 1970er

Die Borussia wurde am 3. Mai 1970 zum erstenmal Deutscher Fußballmeister. In der folgenden Saison folgte der Pfostenbruch: Bei der Bundesligapartie Mönchengladbach gegenden SV Werder Bremen am 3. April 1971 brach nach einer Strafraumszene kurz vor Ende des Spiels, bei der Gladbachstürmer Herbert Laumen ins Netz stürzte, das Torgehäuse in sich zusammen. Da kein Ersatz beschafft werden konnte, wurde das Spiel abgebrochen und als Sieg für Bremen gewertet. Vier Wochen später, am 5. Juni, verdeitigte die Borussia als erste Mannschaft in der Geschichte der Bundesliga ihren Meistertitel erfolgreich.

In der nächsten Saison ging es kurios weiter: Am 20. Oktober 1971 fand im Eoropapokal der Landesmeister das berühmte Büchsenwurfspiel gegen Inter Mailand statt. Mönchengladbach gewann zwar 7:1, das Spiel wurde aber später von der UEFA annuliert, da der italienische Stürmer Roberto Boninsegna von einer Büchse, geworfen von einem Zuschauer, getroffen wurde und theatralisch zu Boden fiel. Nach einem 2:4 in Mailand und einem 0:0 im Wiederholungsspiel in Berlin schied Borussia Mönchengladbach aus.

Die erste internationale Endspielteilnahme bahnte sich am 9. Mai 1973 an. Das erste Endspiel im UEFA-Pokal, FC Liverpool gegen Borussia Mönchengladbach wurde wegen Regens abgebrochen. Am 10. Mai 1973 folgte das zweite erste Endspiel im UEFA-Pokal. Der FC Liverpool gewann mit 3:0.

Das zweite Endspiel im UEFA-Pokal (23. Mai 1973) gewann Borussia Mönchengladbach gegen den FC Liverpool zwar mit 2:0, der Pokal ging jedoch nach Liverpool. Die Spieler: Kleff, Bonhof, Surau, Vogts, Danner, Netzer, Kulik, Wimmer, Jensen, Rupp, Heynckes (beide Tore). Die Saison endete noch mit einem Titelgewinn: Am 23. Juni 1973 gewann die Borussia zum zweiten Mal den DFB-Pokal. Mönchengladbach gewann gegen den 1. FC Köln mit 2:1 nach Verlängerung. Torschütze des Siegtreffers war Günter Netzer, der sich in diesem Spiel nach der regulären Spielzeit selbst einwechselte. Netzer verließ anschließend den Verein Richtung Real Madrid. Die Spieler: Wolfgang Kleff, Rainer Bonhof, Heinz Michallik, Berti Vogts, Klaus-Dieter Sieloff, Dietmar Danner, Henning Jensen, Herbert Wimmer, Bernd Rupp (Uli Stielike), Christian Kulik (Günter Netzer), Jupp Heynckes.

Das nächste internationale Endspiel mit Mönchengladbacher Beteiligung fand am 7. Mai 1975 statt. Das Hinspiel, um den UEFA-Pokal, in Düsseldorf zwischen Borussia Mönchengladbach und FC Twente Enschede endete 0:0.

Das Rückspiel am 21.Mai 1975 bei Twente Enschede gewann der VfL mit 5;1. Damit gewann die Borussia zum erstenmal den UEFA-Pokal und den ersten internationalen Titel. Die Spieler: Kleff, Vogts, Surau (13. Schäffer), Wittkamp, Bonhof, Klinkhammer, Simonsen (2), Wimmer (75. Köppel), Jensen, Danner, Heynckes (3).

Drei Wochen später (14. Juni 1975) folgte der dritte Meistertitel. Trainer Hennes Weisweiler verließ nach elf Jahren den Verein, Nachfolger wurde Udo Lattek.

Am 12. Juni 1976 gewann Mönchengladbach den vierten Meistertitel. Einen neuen Titel gab es am 8. Januar 1977. Spiel um den Super-Cup in Hamburg: Borussia Mönchengladbach (Meister) gegen den Hamburger SV (Pokalsieger). Das Spiel- das auf einer Absprache zwischen den beiden Clubs beruht, also keinen offizielen Wettbewerb des DFB darstellt- endete 3:2 für Mönchengladbach.

Ende der Saison kam es zum Hattrick. Die Borussia gewann zum dritten mal hintereinander (21. Mai 1977) und zum fünften Mal insgesamt den Deutschen Meistertitel. Das Endspiel im Europapokal der Landesmeister in Rom (25. Mai 1977) zwischen FC Liverpool und Borussia Mönchengladbach endete 3:1. Die Spieler: Kneib, Vogts, Wittkamp, Schäffer, Klinkhammer, Bonhof, Wohlers (79. Hannes), Stielike, Wimmer (24. Kulik), Simonsen (1), Heynckes.

Der zweite internationale Titel bahnte sich am 9. Mai 1979 an. Das erste Endspiel im UEFA-Pokal, Roter Stern Belgrad gegen Borussia Mönchengladbach, endete 1:1. Im Rückspiel am 23. Mai 1979 reichte Borussia zu Hause ein 1:0 Sieg zum zweiten UEFA-Pokal. Nach dem Spiel warnte Berti Vogts Fans und Funktionäre, sich diesen Pokal gut anzuschauen, es würde für lange Zeit der letzte Mönchengladbacher Titel sein. Bis zum Jahr 1995 sollte Vogts dann, länger als ihm lieb sein mochte, Recht behalten. Die Spieler: Kneib, Ringels, Vogts, Schäffer, Schäfer, Hannes, Kulik (59. Köppel), Wohlers, Simonsen (1), Lienen, Gores.

     Büchsenwurfspiel

Als Büchsenwurfspiel ging das am 20. Oktober 1971 im Europapokal der Landesmeister ausgetragene Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Inter Mailand in die Geschichte ein. Mönchengladbach gewann mit 7:1 und zeigte dabei eine seiner besten Leistungen auf internationaler Ebene. Das Spiel wurde aber später von der UEFA annuliert, da der italienische Stürmer Roberto Boninsegna von einer Büchse, geworfen von einem Zuschauer, getroffen wurde und theatralisch zu Boden fiel. Nach einem 2:4 in Mailand und einem 0:0 im Wiederholungsspiel in Berlin schied Borussia Mönchengladbach aus.

Tore:

1:0 Jupp Heynckes     7.

1:1 Boninsegna           19.

2:1 Ulrik le Fevre        21.

3:1 Ulrik le Fevre        34.

4:1 Günter Netzer        42.

5:1 Jupp Heynckes       44.

6:1 Günter Netzer         52.

7:1 Kl.- Diet. Sieloff      83. (Foulelfmeter)

Borussia Mönchengladbach: Wolfgang Kleff, Berti Vogts, Ludwig Müller, Klaus- Dieter Sieloff, Hartwig Bleidick, Rainer Bonhof, Günter Netzer (ab 83. Hans- Jürgen Wittkamp), Christian Kulik, Herbert Wimmer, Jupp Heynckes, Ulrik le Fevre

Inter Mailand: Vieri (ab 46. Bordon), Orali, Giubertoni, Tarcisio Burgnich, Giacinto Facchetti, Fabbian, Bedin, Sandro Mazzola, Jair, Roberto Boninsegna ( ab 28. Ghio).

Zuschauer: 27.500

Schiedsrichter: Doorpmans (Niederlande)

 

matthias@otto-lautertal.de